Die Flugbereitschaft der gehört nach Tempelhof!

Die Flugbereitschaft der Bundesregierung gehört nach Tempelhof
Kosteneinsparungen in Millionenhöhe

Das Aktionsbündnis „be-4-tempelhof.de“ fordert die Bundesregierung und die Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, die Flugbereitschaft der Bundeswehr dauerhaft und vollständig auf dem Flughafen Tempelhof zu stationieren.

Bisher ist die Flugbereitschaft zu einem kleinen Teil in Berlin-Tegel, und zum größten Teil in Köln-Wahn stationiert. Dort findet derzeit auch die Wartung der Maschinen statt.
Wird ein Flugzeug angefordert, so fliegt es – im Regelfall leer – nach Berlin und erst dann mit den Regierungsmitgliedern zum Ziel. Der Rückweg erfolgt umgekehrt, aber genauso unsinnig.

Michael Paul, Mitglied des Aktionsbündnis be-4-tempelhof.de: „Unter dem Aspekt, dass fast 90 Prozent der Flugkilometer zwischen Köln-Wahn und Berlin ohne Regierungsmitglieder an Bord zurückgelegt werden, ist ein eine fortgesetzte Aufteilung nicht zu rechtfertigen.“
„Es ist völlig unverantwortlich, dass bei über 300 000 Kilometer Leerflug im Jahr, eine Million LiterKerosin verbraucht und die Umwelt mit über 4000 Tonnen CO2 belastet wird“, so M. Paul.

Michael Paul: "Schon aufgrund der Lage unmittelbar am Regierungsviertel, ist Tempelhof der prädestinierte Standort, und obendrein gehört das Areal bereits größtenteils dem Bund. Der teilweise diskutierte Standort Schönefeld stellt nur eine schlechte Alternative dar."

Die kurzen Wege nach Tempelhof ersparen über das Jahr hinweg Kosten in Millionenhöhe für Fahrdienst, Personenschutz und die nach Schönefeld erforderlichen Hubschrauberflüge, ganz abgesehen von den Kosten der Arbeitszeit. Auch großräumige Totalsperrungen der Autobahnen rund um Schönefeld und des BBI’s fallen weg, wenn zum Beispiel der amerikanische Präsident kommt.

In Tempelhof könnten sämtliche derzeitigen und geplanten Maschinen der Flugbereitschaft problemlos starten und landen.

Volker Perplies, Mitglied des Aktionsbündnisses: „Die Boeing 747, mit Ronald Reagan an Bord landete hier ebenso, wie zu den alliierten Zeiten die Großtransporter C-5A „Galaxy“. Tempelhof ist mit einem ILS der Kategorie 1 ausgerüstet und bei nahezu allen Wetterlagen anfliegbar. Abstellflächen sind mehr als ausreichend vorhanden, und selbst die bestehenden Hangars sind mit 12 Metern lichter Höhe noch heute groß genug für sämtliche Flugzeuge der Regierungsflotte.“

Michael Paul ergänzt: „Alle Flugziele mit einer Reichweite innerhalb Europa können von Tempelhof bedient werden, Nur Langstreckenflüge mit größerer Entfernung benötigen einen Fuel-Stop, der sinnvollerweise in BBI wäre. Für lange Flüge würde in diesem Fall das Flugzeug nach BBI überführt, Beladung und Abflug erfolgt hier. In Anbetracht der bisherigen Praxis der Überführung von Köln-Wahn nach Tegel eine durchaus vertretbare Lösung.“

Damit ließe sich auch gleich ein weiteres Problem entschärfen: Schon heute ist klar, daß der Flughafen BBI bei einem realistischen Eröffnungstermin im Jahr 2013 an der Kapazitätsgrenze arbeiten wird. Da die Zahl der Starts- und Landungen je Startbahn begrenzt ist, konkurriert jeder Flug der Bundesregierung oder ausländischer Diplomaten, mit den Linienflügen zu dieser Zeit.

Dabei gilt die Regel: Je kleiner ein Flugzeug ist, desto länger müssen große Flugzeuge warten. Die häufig benutzten „Challenger“ Maschinen, wie auch ihre geplanten Nachfolger blockieren jeweils Slots für zwei Passagierjets.

Volker Perplies: „Der Standort Tempelhof könnte die bestehenden und absehbaren Probleme auf einen Schlag lösen und böte obendrein auch dem Bund die Möglichkeit, die anstehenden Kosten für die Schließung von Tempelhof zu umgehen.“

„Selbst Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit hatte zuletzt am 18. April 2008 seine Zustimmung für dieses Modell erklärt“, resümiert Volker Perplies

Es wird also Zeit zu handeln.

Gehen Sie am 18. September wählen, wählen Sie was Sie wollen, aber wählen Sie Wowereit ab.